Zum Hauptinhalt springen

STATIONÄRE SCHMERZTHERAPIE

Die Behandlung beginnt mit einer Aufnahmeuntersuchung, bei der alle Fachdisziplinen vertreten sind und anhand ihrer Untersuchungsergebnisse einen für Sie abgestimmten Behandlungsplan erstellen. Die Therapie erfolgt für zwei bis drei Wochen stationär in Kleingruppen und Einzelbehandlungen. Das Ziel der Therapie ist, dass Ihr Befinden gesteigert wird, Ihre Selbstheilungskräfte aktiviert werden und Sie wieder Einfluss auf Ihren Gesundheitszustand erlangen.

Indikation zur stationären Schmerztherapie  - Was spricht für eine stationäre Schmerztherapie?

  • Chronische Schmerzen, die seit mindestens 3 Monaten bestehen und die Lebensqualität oder Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtigen.

  • Des Weiteren müssen bisherige Therapieversuche unternommen worden sein, die keine Linderung ihrer Schmerzen erbracht haben.

  • Auch eine Zunahme des Medikamentenverbrauchs stellt eine Notwendigkeit für eine Intensivierung der Therapie mit einem ganzheitlichen Konzept dar.

  • Sind zusätzlich

    • psychische oder

    • schwerwiegende körperliche Erkrankungen vorhanden, ist dies ebenfalls ein Hinweis auf die Sinnhaftigkeit einer stationären Multimodalen Schmerztherapie, da sie den Schmerz in seiner Intensität und die Aufrechterhaltung des Schmerzes beeinflussen.

Kontraindikationen zur stationären Schmerztherapie - Was spricht gegen eine stationäre Schmerztherapie?

Pflegebedürftigkeit, fehlende Deutschkenntnisse und laufende Rentenverfahren können gegen eine stationäre Schmerztherapie sprechen. Unklare Diagnosen oder komplizierte Krankheitsverläufe sollten im Einzelfall in der Sprechstunde vorab geklärt werden.

Angewendete Therapieverfahren

Unser Behandlungsschwerpunkt liegt auf chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates (Gelenke, Knochen, Sehnen, Muskulatur, Wirbelsäulenerkrankungen, Operationsfolgen), neurologischen Erkrankungen (Kopfschmerzen, Neuralgien), Fibromyalgiesyndrom sowie Entzugsbehandlungen bei Schmerzmittel-Abhängigkeit.